Karl Held ist tot.

Am 9. Oktober 2010 ist Karl Held, dessen wortgewaltige Angriffe auf die „antideutschen Dichter“ ich hier in einem Lied verarbeitete, 66-jährig gestorben. Todesursache etc. war von mir im Internet nicht zu finden. In angemessener Traum Trauer erweist ihm neoprene neben den dort Kommentierenden stille und einvernehmliche Reverenz.

Oktober 27, 2010

3 Kommentare

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Wenn schon, dann in „angemessener Trauer“ nicht „Traum“, schließlich hast du ja wenigstens das Todesdatum richtig dargestellt.

P.S. Warum sollte ausgerechnet jetzt sich „Einvernehmen“ einstellen, wo es das all die vielen zurückliegenden Jahre ja auch nicht gegeben hat? Die, die sie Seinen waren, werden es wohl zumeist zukünftig auch sein, in der Tat ohne groß Worte darüber zu machen, diejenigen die das weder waren noch werden wollten, werden auch ihre Ablehnung ungebrochen weiterführen.

Neoprene — 02.11.2010, 20:23 Link auf diesen Kommentar

Ups, da war ich wohl sehr in Eile. Danke für den Hinweis.

Naja, und wenns zu Lebzeiten kein Einvernehmen gab, dann sollte man wohl auch jetzt keins simulieren. Offensichtlich eine Missverständnis meinerseits. Ich dachte da gäbe es eventuell ähnliche Ansichten, Ziele oder sowas. Aber wer bei Nachruf nur an Personenkult und falschen Schulterschluss denkt, dem scheint dieser Tod immerhin ein Anlass zur Diskussion über irgendwas zu sein. Und das ist doch auch was.

rosarauschen — 02.11.2010, 20:37 Link auf diesen Kommentar

Natürlich gibt es immer noch „ähnliche Ansichten, Ziele oder sowas“. Die vielleicht 10.000 Anhänger, die die alte Marxistische Gruppe gehabt haben soll, haben all dem ja nicht, jedenfalls nicht alle, nur deshalb abgeschworen, weil die Organisation als solche 1991 aufgelöst wurde. Und seit diejenigen, die dann den GegenStandpunkt und seinen Umkreis aufgebaut haben, zugange sind, also auch schon mehr als ein Jahrzehnt, gibt es reihenweise neue Leute. Aber neben diesem schon nicht unbeträchtlichen, aber auch nicht gerade leninistisch kohärenten Milieu gibt es offenkundig reihenweise andere politische Richtungen, die schon früher nicht gemocht haben, was die MG so gesagt hat (auch über sie) und die jetzt auch keine Freunde des GegenStandpunkts geworden sind. Warum sollte die dann der Tod eines der Profiliertesten der MG/GSP-Szene auf einmal versöhnlich stimmen?

Neoprene — 02.11.2010, 21:11 Link auf diesen Kommentar

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