Ich, beschaulich in niedersächsischen Kleinstädten aufgewachsen, kannte lange Zeit Nazis nur aus dem Fernsehen und schaurigen Geschichten von Burkhard Schröder. Andere Leute haben da weniger Glück, z.B. jene, die in Sachsen aufwachsen und leben (müssen). Ich ziehe meinen Hut vor allen, die unter diesen Umständen Antifa machen, z.B. die Antifa Lausitz. Wenn man sich deren “Chronik rechter Vorfälle in der Region” allein im letzten Jahr anschaut bekommt man einen kleinen Eindruck.

Ebendiese Antifa feiert ihr fünfjähriges Bestehen und macht gemeinsam mit dem drollig betitelten Autonomal Versand eine Ausstellung “Brennpunkt Ostsachsen – Nazis im Gegenwind“, mehrere Vorträge und gleich zwei Konzerte und das alles an einem Wochenende, nämlich nächstes. Auch Rosa Rauschen ist da und spielt gemeinsam mit den ebenfalls drollig betitelten (aber wer ist das nicht…) Acts Lax-o-mat (Electrodubstepgrimedrumnbasswhatever/Karl-Marx-Stadt) und Assophon (Schlag den Gameboy kaputt/Stuttgart) am Freitag, den 5. Februar, ein Solikonzert im Café Emil. Das wird super!
3 Kommentare
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kurz mal off-topic: du liest die jungle world?
Ja. Aber manchmal frage ich mich, warum. Btw hat meine Lieblingstageszeitung heute auch einen Aufmacher, der mich verzweifelt nach neuen Zeitungen umschauen lässt…
Heyho, war echt spitze im Emil
bin mal gespannt wie es heut werden wird…
Könntest Du mir bitte mal den Link zu dem Track schicken nachdem ich dich gefragt hatte (hab ihn nich gefunden
mfg
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